Herzlich Willkommen im Museum Holzhausen

Im Jahre 1772 wurden in Oetwil a. See erstmals Reben registriert, unter anderem auch in Holzhusen.

Das Weinbaumuseum ist nach dem Jahreszyklus der Rebe gegliedert. Der erste Teil der Ausstellung ist den Winter – und Frühlingsarbeiten im Rebberg gewidmet. Gerätschaften zur Pflege der Reben, wie verschiedene Feld – und Spritzgeräte sind dort zu sehen. Zahlreiche Tafeln geben Auskunft über die damaligen Techniken der Rebvermehrung , über Schädlinge und Krankheiten. Dem Wümmet wird verständlicherweise viel Platz eingeräumt. So sind neben der prächtigen Trotte aus dem Jahre 1788 alte Weinfässer, Kellerpumpen und eine Hausbrennerei zu bewundern.

In eigens dafür bestimmten Räumen sind zahlreiche museale Stücke aus der Land - und Waldwirtschaft zu bewundern. Dargestellt wird auch eine Werkstatt, Küche und Waschküche aus alter Zeit.

Eine kleine Ausstellung widmet sich der Feuerwehr. Nebst dem Prunkstück „eine Saug- und Druckspritze Jahrgang 1917“ sind Kleingeräte, Schlauchwagen und das Alarmwesen zu besichtigen.

Da Holzhusen an der damaligen Wetzikon – Meilen Bahnlinie lag, ist auch über diese Nebenbahn eine Ausstellung entstanden. Der letzte originale Güterbahnwagen L53 und der Güterwagen K41, der Uster - Oetwil Bahn, stehen nun in Holzhusen . Der Film „Einst und Heute“ erzählt eindrücklich von dieser Zeit.